Veglo Miljö - Metalldosen

Hier werden Farbreste aus Eimern gepresst

Indem es Farbreste aus Eimern heraustrennt und Verpackungen komprimiert, spart ein Umweltunternehmen sowohl Transportaufwand als auch Abfallgebühren ein.

VEGLO MILJØSERVICE AS betreibt die Abholung und Behandlung umweltgefährdenden Abfalls bei Unternehmen in einem weiten geographischen Raum in Mittelnorwegen. Unter anderem müssen Kanister und Eimer mit Farbresten, etwa 300 Tonnen jährlich, geleert und verdichtet werden.

Zu diesem Zweck verwendet Veglo seit fünf Jahren einen RUNI SK370. Verpackungen einer Größe bis zu 10 Litern, sowohl aus Kunststoff als auch aus Metall, werden direkt in den Verdichter abgeladen und dort zermalmt und verdichtet.

„Der RUNI Schneckenverdichter presst Farbreste aus der Verpackung heraus. Die flüssige Farbe wird direkt in 1-Kubikmeter-Container abgefüllt, die bei Kommuneenergi abgelíefert werden, wo sie zur Energieerzeugung dienen. Die Verpackung als solche wird zu gutem, trockenem Abfall komprimiert, der derzeit zur Deponie gefahren wird. Wir hoffen, dass wir dafür künftig die Zulassung zum Recycling erhalten“, sagt Direktor Knut Atle Aarbu aus Veglo.

Der RUNI SK370 hat Veglo große Einsparungen ermöglicht. Früher wurden alle Farbverpackungen unbehandelt beim chemischen Entsorgungsbetrieb Kommuneenergi abgeliefert, was pro Kilo Abfall wesentlich teurer ist als die Deponie.

„Wir hatten hohe Kosten durch negatives Gewicht. Jetzt brauchen wir bei Kommuneenergi bloß noch für die Entsorgung der Farbe etwas zu bezahlen. Gleichzeitig sparen wir auch Transportkosten ein, denn das Verpackungsmaterial selbst nimmt jetzt weniger Raum ein. Wir haben also in zwei Bereichen Geld gespart: beim Transport und auch durch geringere Abgaben pro Kilo“, sagt Knut Atle Aarbu.

Er findet den RUNI SK370 praktisch, strapazierfähig und leicht bedienbar. Die tägliche Wartung besteht aus einmal Abwischen mit einem Schaber, und es hat niemals Probleme mit eingetrockneter Farbe oder Verstopfungen gegeben. Die Verdichtung presst etwaige Reste während des Behandlungsvorgangs einfach hinaus.

„Es ist gut, dass die Bedienung so einfach ist; so vermeiden wir Probleme, die durch falsche Bedienung entstehen könnten. Die Leute, die Farbeimer wegwerfen, sind ja keine IT-Ingenieure“, sagt Knut Atle Aarbu.